Die Wortarten – ein Dauerthema in Grund- und weiterfĂŒhrenden Schulen! Ich stelle dir heute eine Methode vor, wie du die drei grundlegenden Wortartenproben zu Nomen, Verb und Adjektiv mit Bewegungen unterlegen und dadurch die EinprĂ€gsamkeit bei deinen SchĂŒler*innen deutlich erhöhen kannst.

Vorbereitung – Druckhinweise

Am Ende dieses Beitrages findest du zwei PDF-Dokumente zum Download:

  • 3x A4-Wortartenproben-Poster „Nomen, Verben, Adjektive“
  • 9x A4-Wortartenproben-Streifen mit Überschriften
  • außerdem: lizenzrechtliche Hinweise

Die Poster drucke ich auf DIN-A3-Papier vergrĂ¶ĂŸert aus und klebe sie anschließend auf rotes Tonpapier. Im Klassenzimmer können sie so gut sichtbar platziert werden.

Die „Streifen“ nutze ich zur EinfĂŒhrung der Wortartenproben. Sie werden auf einem hochwertigen und stabilen Papier ausgedruckt, laminiert und mit der Schneidemaschine zurecht geschnitten.

Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Ich starte in der Regel ab Klasse 2 mit der EinfĂŒhrung der konkreten Wortartenproben, auch wenn wir uns in Klasse 1 schon intensiv mit dem Nomen beschĂ€ftigt haben. Zu Beginn nutze ich die einzelnen Streifen, da ich diese Schritt fĂŒr Schritt an der Tafel befestigen und mit den Kindern besprechen bzw. ĂŒben kann. Die Farben (Nomen = schwarz, Verben = rot, Adjektive = blau) sind ĂŒbrigens an die Wortartenlehre von Maria Montessori angelehnt. Hierzu folgt in einem zukĂŒnftigen Beitrag ausfĂŒhrliches Material.

Beim „Aufsagen“ der Probe wird parallel die entsprechende Bewegung ausgefĂŒhrt.

So funktionieren die einzelnen Bewegungen:

  • Nomen werden groß geschrieben: Die rechte* Hand deutet die „Großschreibung“ mit weit gespreiztem Daumen und Zeigefinger an.

  • Nomen haben einen Artikel: Der rechte Arm wird seitlich am Körper angewinkelt, so als wolle sich ein Begleiter (= Artikel) unterhaken.

  • Nomen können in der Einzahl oder der Mehrzahl stehen: Beim Sprechen des Wortes „Einzahl“ wird die rechte Faust schwungvoll vor den Körper gefĂŒhrt, beim Sprechen des Wortes „Mehrzahl“ kommt die linke Faust dazu.

*oder die linke Hand, nach Belieben

  • Verben werden klein geschrieben: Die rechte Hand deutet die „Kleinschreibung“ mit nur leicht geöffnetem Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger an.

  • Verben beugen sich den Personalformen: Beim Sprechen des Wortes „beugen“ wird eine kleine Verbeugung gemacht. Ein Beispielverb wird exemplarisch durchkonjugiert.

  • Verben können durch die Zeiten fliegen: Das „Fliegen“ wird mit ausgestreckten Armen symbolisiert. Ein Beispiel in der „ich-Form“ wird in verschiedenen Zeiten konjugiert.
  • Adjektive werden klein geschrieben: Die rechte Hand deutet die „Kleinschreibung“ mit nur leicht geöffnetem Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger an.

  • Adjektive beschreiben Nomen nĂ€her: Beide HĂ€nden bilden den Buchstaben „W“ in Anlehnung an das Fragewort „Wie?“.

  • Adjektive können gesteigert werden: Mit der rechten Hand wird eine dreifache AufwĂ€rtsbewegung wie beim Treppensteigen angedeutet.

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