Mit Hilfe dieses umfangreichen Materialpakets motivierst du deine Schüler*innen zum Schreiben eigener, echt gruseliger Gruselgeschichten. Die Unterrichtseinheit funktioniert am besten in einer 4. Klasse – rund um Halloween, wenn es draußen schön dunkel und neblig ist! Allerdings sind für einen reibungslosen Ablauf der Einheit einige Vorbereitungen deinerseits notwendig. Diese folgen nun im Detail:

Vorbereitung – Druckhinweise

Folgende vier Dateien sind in dem kostenlosen, 41 Seiten umfassenden, Materialpaket (PDF-Dokument) am Ende dieses Beitrags enthalten:

  1. Neun vorbereitende Lernangebote „Echt gruselig!“ mit zahlreichen Zusatzmaterialien & digitalen Arbeitsaufträgen
  2. Treppenbuch „Echt gruselig!“ (KV, begleitend zu den Lernangeboten)
  3. 26 DIN-A5-Bildkarten „Milos Ideenbox – Gruselgeschichten“
    [ab sofort nur noch über den Lehrermarktplatz käuflich zu erwerben]
  4. Gruselbarometer mit sieben Grusel-Stufen
  5. Ablauf der Unterrichtseinheit mit Planungsschritten & einem möglichem Bewertungsraster (als KV)

VORBEREITUNG DER GRUSELGESCHICHTEN-LERNANGEBOTE

Drucke alle Seiten der Lernangebote (bis Seite 24) aus; die Seiten 16 und 17 bzw. die Seiten 18 und 19 am besten beidseitig. Laminiere die Kärtchen für Lernangebot 2 (Auge-Ohr-Hand und Satzstreifen), für Lernangebot 4 (Satzstreifen, s. Bild unten) und für Lernangebot 7 (Einleitungen). Schneide diese aus.

Halbiere die Seiten „Angst / Freude“ (Lernangebot 4, s. Bild oben) sowie die Bildkarten von Lernangebot 9. Schneide die Kärtchen „Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt und Schluss“ (ebenfalls Lernangebot 9, s. Bild oben) entlang der gestrichelten Linien aus.

Für die Angebote 3, 5 und 6 benötigst du eine zusätzliche Gruselgeschichte aus dem Internet. Diese kann ich dir aus Copyrightgründen leider nicht zur Verfügung stellen. Die Geschichte „Im Wald“ von Rolf Eichhorn findest du HIER [externer Link, Seite 13] als kostenlosen Download. (Kopiere beide Geschichten dreimal, so dass du sie jedem der oben genannten Angebote einmal beilegen kannst.)

Beachte, dass einige Aufgaben digitale Medien und ggf. bestimmte Apps voraussetzen!

VORBEREITUNG DES TREPPENBUCHES

Drucke alle sechs Seiten des Treppenbuches (Seiten 25 bis 30) beidseitig und „DIN-A4 randlos“ aus. Lege die drei ausgedruckten Seiten wie auf Bild 1 abgebildet übereinander. Falte dann die oberste Seite bis oberhalb der „Angst-Ausdrücke“, verfahre genauso mit den anderen Seiten. Tackere abschließend dicht an der oberen Kante den ganzen Stapel zusammen.

Bild 1: Das Treppenbuch falten

VORBEREITUNG DER BILDKARTEN

Die 24 Bildkarten der „Ideenbox Gruselgeschichten“ sind ab sofort nur noch über den Lehrermarktplatz (siehe unten) zu erwerben. Drucke die Karten nach dem Kauf über die Einstellung „Seite anpassen und Optionen > Mehrere > Seiten pro Blatt 2“ aus. Nach dem Halbieren der Seiten habe ich alle Karten zusätzlich mit einem → Eckenstanzer abgerundet:

Auszüge aus der Ideenbox „Gruselgeschichten“

☞ Download

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Link zu meinem Material auf eduki.com/de

 Die Ideenbox mit 24 gruseligen Bildkarten ist ab sofort auf eduki unter der Material-ID 254722 für 2,00 EUR erhältlich

VORBEREITUNG DES GRUSELBAROMETERS

Drucke alle Seiten der Datei aus (Seiten 31 bis 34) & schneide die einzelnen Teile entsprechend des Bildes unten zurecht. Falls du das Barometer an der Tafel befestigen möchtest, klebe Magnetplättchen hinter die einzelnen Teile.

Mithilfe des Gruselbarometers können präsentierte Gruselgeschichten nach ihrem „Gruselfaktor“ beurteilt werden. Jede Einordnung muss immer genau begründet werden!

Das Gruselbarometer

VORBEREITUNG DER KOPIERVORLAGEN

Falls du die Gruselgeschichte als benoteten Leistungsnachweis („Klassenarbeit“) einsetzen möchtest, kannst du die folgenden vier Kopiervorlagen (Seiten 35 bis 40) verwenden:

  1. „Auf dem Weg zu meiner Gruselgeschichte“: Hier kann der Ablauf des Schreibprozesses von jedem Kind individuell dokumentiert werden, indem die Felder mit erledigten Schritten ausgemalt werden.
  2. „Mein roter Faden“: Mit Hilfe von Karteikarten entwickeln die Kinder eine grobe Struktur (Stichworte genügen) für ihre Gruselgeschichte und legen die Karteikarten in die entsprechenden Felder. Erste Ideen sollten untereinander ausgetauscht und besprochen werden.
  3. Für den abzugebenden Entwurf der finalen Gruselgeschichte wird das „linierte Papier“ verwendet.
  4. Im „Bewertungsraster“ macht die Lehrkraft die Benotung transparent. Das Raster muss natürlich vor Beginn des Schreibprozesses ausführlich besprochen und am besten gemeinsam mit den Kindern entwickelt werden. Dieses konkrete Raster kann nur als Anregung dienen!

Einsatzmöglichkeiten im Unterricht

Im Folgenden stelle ich dir meine umfangreiche und mehrwöchige Unterrichtseinheit zum Schreiben der Gruselgeschichte vor. Wir sind vom Lesen einer gruseligen Klassenlektüre (mit Lesekonferenzen & Lesetagebuch), über das Erzählen zu Standbildern und dann schließlich durch die Arbeit an den „echt gruseligen Lernangeboten“ (siehe oben) in den konkreten Schreibprozess gekommen:

Darstellung_UE_Gruselgeschichte

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